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» Pförtnerlogen gerettet! Alle Hausbetreuerlogen am Osdorfer Born und in Lurup bleiben bestehen

www.frank-schmitt.info - Frank Schmitt – Ihr Bürgerschaftsabgeordneter für den Wahlkreis Vier

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28. Juni 2011

Die Pförtnerlogen in Osdorf und Lurup bleiben erhalten! Ich freue mich, diese gute Nachricht für die beiden Nachbarstadtteile verkünden zu können. Zusammen mit Claudius von Rüden, der für die SPD-Osdorf in der Bezirksversammlung Altona sitzt, habe ich mich für den Erhalt der Pförtnerlogen eingesetzt.

Nach langen Verhandlungen zwischen Sozialbehörde, Agentur für Arbeit Hamburg, Jobcenter team.arbeit.hamburg und dem städtischen Wohnungsbauunternehmen SAGA GWG wurde ein Konzept zur Weiterführung der Arbeitsgelegenheiten durch die SAGA GWG Tochtergesellschaft CHANCE beschlossen. Das Konzept gewährleistet den weiteren Betrieb der Logen ab dem 1. Juli.

In Osdorf bestehen sechs Logen, wovon zwei am Achtern Born sind, eine an der Bornheide und drei am Immenbusch. In Lurup existieren zwei Logen am Lüdersring. Zusätzlich können womöglich zwei bereits geschlossene Logen wieder geöffnet werden, jeweils eine am Achtern Born und eine am Immenbusch. Derzeit arbeiten 16 Menschen in den acht bestehenden Logen. Andreas Wellhöfer von CHANCE, dem Betreiber der Logen sagte mir: „Es ist denkbar, dass wir in den Logen bis zu 30 Leute beschäftigen.“ Das Ziel sei es, in jeder der acht bestehenden plus zwei wiedereröffneten Logen jeweils drei Mitarbeiter zu beschäftigen.

Unser vorrangiges Ziel war es, die Pförtnerlogen ohne Unterbrechung zu erhalten. Das ist uns in acht Fällen auch gelungen. Die Pförtner haben in den Mehrfamilienhäusern eine wichtige Funktion. Sie sorgen für Sauberkeit, beugen Vandalismus vor und geben den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Gefühl von Sicherheit. Ich bin froh, dass Sozialsenator Detlef Scheele diese Lösung mit der SAGA GWG und ihrer Tochtergesellschaft CHANCE gefunden hat. Sie ermöglicht uns trotz der Kürzungen durch die Bundesregierung mit dem noch vorhandenen Geld mehr Menschen Arbeitsgelegenheiten in Hausbetreuerlogen anzubieten. Damit erreichen wir zwei Ziele auf einmal, ein sozial- und stadtpolitisches sowie ein arbeitsmarktpolitisches: Wir erhalten die für die Quartiere wichtigen Hausbetreuer und wir bieten Langzeitarbeitslosen, die weit vom ersten Arbeitsmarkt entfernt sind, eine Tätigkeit für die sie große Wertschätzung erfahren. Und wir setzen mit dieser Vereinbarung einen weiteren wichtigen Punkt aus dem Arbeitsprogramm des Senates um.

Die Vereinbarung zwischen den Behörden und CHANCE beinhaltet außerdem die Zusage, dass die CHANCE – soweit wie möglich schon zum 31. März 2012 – zusätzlich 15 bisherige Hausbetreuer in ungeförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vermittelt. Dabei wird angestrebt, freiwerdende sozialversicherungspflichtige Stellen bei der CHANCE bzw. bei SAGA GWG zu nutzen.

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