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Pressemitteilung von Frank Schmitt

29.09.2014

Fluglärm in Lurup - Senat nennt Zahlen auf Nachfrage von Frank Schmitt

Senat nennt Zahlen auf Nachfrage von Frank Schmitt (SPD)
Die Sorge vieler Luruperinnen und Luruper über zunehmenden Fluglärm in ihrem Stadtteil hat der SPD-Wahlkreisabgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, Frank Schmitt, zum Anlass genommen, beim Senat genauer nachzufragen. In der jetzt vorliegenden Antwort auf die Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten erklärt der Senat die Gründe für die Veränderungen der Flugbewegungen über Lurup. Im Vergleich zu 2013 haben die Starts und Landungen zugenommen: Von Januar bis Au-gust 2014 fanden 15.890 Starts und 10.964 Landungen über Lurup statt, im gleichen Zeitraum 2013 hingegen nur 8.962 Starts und 7.425 Landungen. Das bedeutet einen Anstieg von 64%. Dies liegt jedoch auch daran, dass 2013 wegen einem Schaden an der Piste 1 von April bis September gar keine startenden und landenden Großflugzeuge Lurup überflogen. Nach dieser Ausnahmesituation 2013 mit extrem wenigen Starts und Landungen erscheint der Fluglärm in diesem Jahr daher auch vergleichsweise stark. Der Senat erklärt, dass zudem die Piste 2 wegen Instandhaltungsarbeiten vom 8.-21. September 2014 gesperrt war und somit verstärkt An- und Abflüge über Lurup stattfanden. Da die Starts und Landungen immer in gerader Verlängerung zur Piste durchgeführt werden, können die An- oder Abflugrouten nicht beliebig abgeändert werden. Die Flugbewegungen 2014 entsprechen im Durchschnitt denen der letzten Jahre. Insgesamt gibt es also keinen Anstieg. „Ich bin froh, dass wir auch in den nächsten Jahren in Lurup nicht mit einem Anstieg von Fluglärm rechnen müssen“, so Frank Schmitt. „Mehrbelastungen gibt es nur dann, wenn die Start- und Landebahnen instandgesetzt werden müssen oder wenn die meteorologische Situation dies bedingt. Beides dient unser aller Sicherheit.“ Genaue Zeiträume für künftige Pistensperrungen stehen bisher laut Senat noch nicht fest. Generell schreiben die Bahnbenutzungsregeln vor, den Luftverkehr nach Möglichkeit über wenig besiedelte Gebiete zu leiten. So sollen Abflüge grundsätzlich über die Quickborn-Schneise geführt werden, genauso wie Landungen im Zeitraum von 22.00 Uhr bis 7.00 Uhr. Es sind davon jedoch Abweichungen erlaubt, wenn Gründe der Luftverkehrssicherheit, insbesondere im Hinblick auf die Witterungs- und Bahnverhältnisse vorliegen.
Hintergrund:
Im Anhang finden Sie die Schriftliche Kleine Anfrage von Frank Schmitt. Diese können Sie auch innerhalb der nächsten Tage bei der Parlamentsdatenbank unter der Drucksache 20/13084 abrufen. Weitere Informationen zum Thema Fluglärm in Hamburg finden Sie unter http://www.hamburg.de/fluglaerm.


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