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Presssemitteilung von Frank Schmitt

20.01.2015

Stadtteilschule Lurup - Wohnungsbau schränkt Platz für Schülerinnen und Schüler nicht ein

Wohnungs- und Schulbauten sind sorgfältig abgestimmt
Kein ewiges Pendeln mehr zwischen drei Standorten für Lehrer und Schüler, sondern ein großes Schulgelände für alle – das ist der große Erfolg bei dem Projekt Neubau der Stadtteilschule Lurup. „Dieses umfangreiche und für Schüler, Lehrer und Stadtteil äußert bereichernde Projekt ist unter SPD-Verantwortung erst ins Rollen gekommen“, erklärt Frank Schmitt, Wahlkreisabgeordneter in der Hamburgischen Bürgerschaft aus Lurup. „Heute planen wir nicht nur den Neubau einer Schule, sondern die Gestaltung einer Community-School inklusive Räumlichkeiten für Stadtteilangebote und stellen dafür mehr Geld zur Verfügung als ursprünglich vorgesehen.“ Dies ist erst durch einen komplizierten Ringtausch ermöglicht worden. Der SV Lurup gibt sein Stadion an der Flurstraße zugunsten der Stadtteilschule auf und bekommt dafür ein neues Stadion am Vorhornweg, wo auch der lange geplante Technologiepark entstehen soll. Frank Schmitt, SPD, wehrt sich gegen die Vorwürfe der Opposition in Bezug auf die Freiflächen beim geplanten Neubau der Stadtteilschule Lurup. „Dass die Planungen für die Umsetzung der Neubauten langsam Form annehmen, ist ein großer Erfolg“, so Frank Schmitt. „Jetzt versuchen Frau Prien und die CDU die Schulleitungen und den Elternrat für ihre Wahlkampfzwecke zu instrumentalisieren“, kritisiert Frank Schmitt, der auch Mitglied im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend ist. „Das ist nicht nur unangemessen, sondern zeugt auch vom Schüren falscher Vorstellungen und dem Verdrehen von Tatsachen.“ So ist das Budget von anfänglichen 25,5 auf 36,5 Millionen Euro gestiegen. Kosten für die Gestaltung der Freiflächen und die Erschließung legt die Stadt nach Abschluss der Planungen sogar noch oben drauf. Da die Planung derzeit noch läuft, kann der Senat noch keine konkreten Bebauungspläne vorlegen. Es liegt also nicht daran, dass die SPD nicht will, sondern daran, dass die Planungen einfach noch nicht so weit fortgeschritten sind. Dabei macht der Wohnungsbau den Schulbau in der jetzigen Planung erst möglich: Der Wohnungsbau steuert zur Finanzierung bei und leistet einen Beitrag nicht nur für die Zusammenlegung der Schulstandorte, sondern auch für die Errichtung eines Erweiterungsbaus für stadtteilbezogene Angebote. „Wir sollten diese beiden Projekte – Schulbau und Wohnungsbau – nicht gegeneinander ausspielen. Im Gegenteil, hier schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir schaffen Wohnraum für Familien mit Kindern und ermöglichen dadurch gleichzeitig einen Schulneubau“, so der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Frank Schmitt. Bei den Wohnungsbauplanungen wird zudem auf die harmonische Eingliederung in das von Einzel- und Doppelhäusern geprägten Viertel, wo viele Familien wohnen, geachtet. Die CDU verdreht bei ihrer Darstellung der Planungen die Tatsachen: Die Antwort des Senats auf die Anfrage von Karin Prien zeigt deutlich, dass der Senat – entgegen der Behauptungen der CDU – die zu erwartenden Zuzüge durch den intensiven Wohnungsneubau im Stadtteil beim Schulbau mitgedacht hat. War die Grundschule Luruper Hauptstraße 2012 noch zweizügig, so wurde diese bei den Neubauplänen aufgrund des Wohnungsbaus jedoch direkt dreizügig geplant. Auch bei den höheren Klassenstufen ist dies entsprechend berücksichtigt worden. Dabei bleiben die Freiflächen für die Kinder und Jugendlichen nicht auf der Strecke. Der Bau einer der Schülerzahl angepassten Schulhoffläche ist elementarer Bestandteil bei der Planung jeder Stadtteilschule – so auch in Lurup. Beim Wohnungsbauvorhaben wird streng darauf geachtet, diese Vorgaben in keiner Weise zu verletzen. „Natürlich hat die Schaffung eines positiven Lernumfeldes für die Schüler höchste Priorität“, erklärt Frank Schmitt. „Dazu gehört auch der Schulhof, damit sich die Kinder in der Pause so richtig austoben können. Die SPD hat in der gesamten letzten Legislaturperiode gezeigt, welche zentrale Bedeutung sie Bildung beimisst – und das zeigt sie auch bei diesem Projekt.“


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