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Presssemitteilung von Frank Schmitt

09.02.2015

Stadtteilschule Lurup bekommt mit dem Neubau auch großzügige Freiflächen

Die Stadtteilschule Lurup, die derzeit noch über drei Standorte verteilt ist, soll einen Neubau am Standort Luruper Hauptstraße erhalten. Dazu wird zunächst das Stadion des SV Lurup von der Flurstraße in den Vorhornweg verlegt. Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Frank Schmitt: „Ich freue mich, dass für den Neubau ein architektonischer Wettbewerb ausgelobt wurde. Mit der Neuausrichtung als Community School – d.h. als Standort mit schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten – hat die Stadtteilschule Lurup die Chance, sich zum attraktiven Mittelpunkt der Bildung für Jung und Alt im Stadtteil weiter zu entwickeln.“ Zur aktuell vom Elternrat der Schule angestoßenen Diskussion, ob denn die geplanten Flächen für die Schule ausreichen werden, stellt der Luruper Frank Schmitt erneut klar: „Die SPD macht keinen Wohnungsbau auf Kosten von Schülerinnen und Schülern. Zunächst wird die Schule mit ihren zukünftigen Bedarfen geplant. Da ich die Sorgen der Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sehr ernst nehme, habe ich beim Bezirk und der Schulbehörde noch einmal genau nachgefragt.“ Aus den Informationen ergibt sich, dass in der Ausschreibung für den Schulneubau mit Sporthallen und Innenflächen von 15.000 Quadratmetern Geschossfläche ausgegangen wurde. Die bebaute Fläche wird dabei voraussichtlich ca. 6.500 Quadratmeter betragen. Zusätzlich zu den ca. 8.000 Quadratmetern Freiflächen werden den Schülern auch auf dem benachbarten insgesamt 14.000 Quadratmeter großen Sportgelände der Jugend-sportplatz mit über 5.000 Quadratmetern Grundfläche erhalten bleiben, der zumindest zeitweise auch als schulische Freifläche genutzt werden kann. Bei der Planung wurde auch der derzeitige und zukünftig erwartete Bevölkerungszuwachs im Stadtteil Lurup und der daraus resultierende Zuwachs der Schüler berücksichtigt, wie sich aus der Auskunft der Schulbehörde ergibt. Grundsätzlich ist in ganz Lurup mit 500 - 700 zusätzlichen Wohneinheiten zu rechnen. Das würde für die ersten ca. fünf Jahre bis zu zwei zusätzliche erste Klassen pro Jahr bedeuten, die sich allerdings auf vier Grundschulen verteilen würden. Für die weiterführenden Schulen bedeutet das, dass mittelfristig zusätzlich sieben bis zehn Kinder pro Jahrgang versorgt werden müssen, die sich auf das Goethe Gymnasium und die Stadtteilschulen verteilen. Bei der Stadtteilschule Lurup wird vor diesem Hintergrund mit ein bis zwei Zügen plus zwei Vorschulklassen in der Grundschule geplant. Zuletzt wurden hier Schüler für 1,5 Klasse angemeldet. In der Sekundarstufe I und II können in der Stadtteilschule künftig 980 Schüler beschult werden. Nach der Schuljahresstatistik 2013/14 waren dafür bisher insgesamt 888 Schüler gemeldet. „Wir werden uns die konkreten Planungen genau ansehen, sobald der Wettbewerb abgeschlossen ist und die Planungen öffentlich sind. Das wird ab März der Fall sein. Ich bin zuversichtlich und werde mich auch dafür einsetzten, dass die zukünftige Flächenausstattung großzügig geplant ist. Ich hoffe, dass wir das Projekt Neubau der Stadtteilschule Lurup weiter im konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten miteinander voran bringen“, so Frank Schmitt abschließend.


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