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Presssemitteilung von Frank Schmitt und Anne Krischok

21.05.2015

Mehr Transparenz beim Fluglärm

Anne Krischok und Frank Schmitt (beide SPD) begrüßen das neue Informationsportal mit individuell abrufbaren Lärmdaten
Welchen Lärmpegel die in Hamburg startenden und landenden Flugzeuge wirklich verursachen, kann jeder Hamburger ab sofort online selber einsehen. Der Hamburg Airport richtete dafür diese Woche das neue Informationsportal Travis ein. Die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Frank Schmitt und Anne Krischok freuen sich darüber, dass der Hamburg Airport mit diesem Schritt sein Versprechen von mehr Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger Hamburgs einlöst. Dies hatte die Bürgerschaft zuletzt im Februar mit der Verabschiedung eines interfraktionellen Petitums zum Fluglärmschutz eingefordert. Dieser 16-Punkte-Plan war in der letzten Legislaturperiode im Umweltausschuss unter der Leitung von Anne Krischok, SPD, er-arbeitet worden. Neben mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung beschlossen die Abge-ordneten die Stärkung der Rolle der Fluglärmschutzbeauftragten und eine strengere Kontrolle der Bahnbenutzungsregeln. Per Mausklick unter www.hamburg-airport.de/travis hat nun jeder Bürger die Möglichkeit, den Verlauf von aktuellen und älteren An- und Abflügen und den damit verbunden Lärmpegel zu überprüfen. Und das gilt nicht nur für die Messstationen, sondern auch für individuell festlegbare Standorte wie zum Beispiel das eigene Haus. Daneben zeigt das Portal auch Wetterdaten wie Temperatur, Wind oder Niederschlag an und bietet zu allen Flugbewegungen die entsprechenden Flugplandaten, Steig- und Sinkprofile sowie die Distanzanzeigen zum eigenen Standort. Die aktuellen Pegel-Diagramme der Lärmstellen sind ebenfalls abrufbar. „Das ist ein echter Fortschritt und ein praktischer Service für alle Hamburgerinnen und Hamburgern“, zeigt sich Frank Schmitt erfreut. „Auch im Hamburger Westen beschweren sich zunehmend Anwohner über Fluglärm – jetzt können sie haargenau überprüfen, wann welches Flugzeug wo wieviel Lärm verursacht.“
„Der Flughafen Hamburg betreibt nicht nur in den Stadtteilen, sondern auch in den angrenzenden Gemeinden, die vom Fluglärm betroffen sind, dreizehn feste und drei mobile Messstationen“, sagte Anne Krischok. „Die drei mobilen Anlagen machen eine pontane Ausweitung der Fluglärmüberwachung möglich.“ In den nächsten Monaten werden die SPD-Abgeordneten weiter an der Umsetzung des 16-Punkte-Plans arbeiten, um den Fluglärmschutz in Hamburg weiter zu verbessern. Wie bereits zugesagt, werden Anne Krischok und Frank Schmitt auch eine weitere Veranstaltung mit Experten zu diesem Thema in ihrem Wahlkreis im Hamburger Westen anbieten.


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