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Presssemitteilung von Frank Schmitt, Anne Krischok und Ute Naujokat

08.09.2015

Kompromiss gefunden

Frank Schmitt, Anne Krischok und Ute Naujokat (alle SPD) begrüßen die Überarbeitung der Behördenvorschläge
Beim Thema Umbau des Rugenfelds in Osdorf zeichnet sich eine Lösung ab: Die zuständige Behörde stellte am Montag die überarbeiteten Pläne im Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung Altona vor. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) nimmt in seinem neuen Vorschlag viele der zuvor von Politik und Bevölkerung geäußerten Kritikpunkte auf. Dafür hatten sich die SPD-Abgeordneten Ute Naujokat, Anne Krischok und Frank Schmitt auf Bezirks- und Landesebene eingesetzt und mit dem LSBG sowie dem grünen Koalitionspartner auf Landesebene einen Kompromiss erreichen können. „Dieser Kompromiss berücksichtigt sowohl die Interessen der Autofahrer als auch die der Radfahrer und Fußgänger“, so Frank Schmitt, Wahlkreisabgeordneter und stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft. Anne Krischok, die wie Frank Schmitt als Wahlkreisabgeordnete für Osdorf zuständig ist und hierzu bereits eine Schriftliche Kleine Anfrage an den Senat und die Maßnahme in Frage gestellt hatte, ergänzt kritisch: „Die Sinnhaftigkeit des Fahrradweges an dieser Stelle sehe ich nach wie vor nicht, aber man kann mit dem jetzigen Kompromiss leben. Mehr war leider in den Verhandlungen nicht umsetzbar.“ Zuvor hatten darüber hinaus u.a. Anwohner, verschiedene Organisationen – auch die Handelskammer – und die SPD-Bezirksfraktion in Altona kritisiert, dass die Fahrbahn zugunsten von Radfahrstreifen von zwei auf einen Fahrstreifen in jede Richtung verengt würde. Die neuen Pläne sehen nun insgesamt drei Fahrstreifen für die Autofahrer vor: eine Spur in jede Richtung plus wechselseitige Linksabbiegerspuren. Auf diese Weise sollen längere Rückstaus durch Abbieger verhindert werden. Um diese Fahrbahnbreite zu ermöglichen, wird auf der unbebauten nördlichen Seite des Rugenfelds auf einen Radfahrstreifen verzichtet. Stattdessen gibt es dort nur einen Radweg (ohne Fußweg). Gleichzeitig werden auf der gegenüberliegenden südlichen Seite ein Gehweg und auf der Fahrbahn ein breiter Radfahrstreifen angelegt. Eine dicke, durchgezogene, weiße Linie als Abgrenzung soll für die Sicherheit der Radfahrer sorgen. Die Bäume sollen weitestgehend erhalten bleiben. Allerdings sollen im Kreuzungsbereich einige Bäume gefällt werden. „Die Erneuerung des Rugenfelds wurde ursprünglich aufgrund des schlechten Straßenzustandes angestoßen“, erklärt Ute Naujokat, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bezirk Altona. „Diese Gelegenheit sollten wir auch nutzen, um die Gesamtsituation neu zu gestalten. Ich freue mich, dass wir dafür bei den Planungen wichtige Verbesserungen durchsetzen konnten. Nun gilt es, weiterhin konstruktiv an der konkreten Umset-zung zu arbeiten und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu informieren.“ Das strategische Erhaltungsmanagement, mit dem systematisch der Zustand der Straßen in Hamburg erfasst wird, hatte Mängel beim Rugenfeld aufgezeigt. Der Baubeginn für die Umgestaltung ist jetzt für das Frühjahr 2016 vorgesehen.


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