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Presssemitteilung von Frank Schmitt

26.11.2015

SoVD spendet 500 Euro an die ZEA Rugenbarg

Frank Schmitt begrüßt das Engagement des SoVD bei der Flüchtlingshilfe
Der Kreisverband Hamburg West des Sozialverbands Hamburg (SoVD) spendet eine Summe von 500 Euro an die Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung am Rugenbarg. Am Mittwoch überreichte der Kreis- und gleichzeitig Landesvorsitzende des SoVD Hamburg Klaus Wicher einen entsprechenden Scheck an den Leiter der Einrichtung Jörg Theel vom DRK Kreisverband Mitte und Altona. Frank Schmitt, Wahlkreisabgeordneter für Osdorf nahm an der Spendenübergabe teil und brachte seine Freude über die Unterstützung des SoVD zum Ausdruck. Klaus Wicher machte deutlich: „Egal, ob Vertriebene oder Flüchtlinge: Der SoVD hat schon immer geholfen. Als wir noch Reichsbund hießen, halfen wir Nachbarn, Probleme des Alltags zu bewältigen. Flüchtlings- bzw. Vertriebenenkinder wurden von den Reichsbundmitgliedern des Ortes zu Weihnachten eingeladen, damit auch sie ein Weihnachtsfest und Geschenke erleben konnten. In Hamburg setzen wir diese Tradition fort. Wenn es um die Not von Menschen geht, ist auf den SoVD immer Verlass. Wir machen uns stark für diejenigen, die derzeit nicht für sich selbst einstehen können, und stellen uns denen entgegen, die gegen die Schutzsuchenden hetzen – egal, ob in Wort oder Tat!“ Das gespendete Geld soll nun in ein Zahnmobil investiert werden. Diese mobile Praxis wird verschiedene Unterkünfte anfahren und so die zahnärztliche Versorgung unterstützen können. Das DRK freut sich noch über weitere Spender für dieses insgesamt 50.000 Euro teure Projekt. „Ich freue mich sehr über die Spende des Sozialverbands, die hier den Bewohnern direkt zu Gute kommen kann“, erklärt der Wahlkreisabgeordnete Frank Schmitt. „Die Unterkunft am Rugenbarg musste sehr kurzfristig eingerichtet werden. Ich bin sehr froh, dass sich das DRK und die vielen ehrenamtlichen Helfer vor Ort so aktiv einbringen und möchte dieses Engagement ausdrücklich weiter unterstützen. Vom heutigen Tag nehme ich viele Eindrücke mit.“ Im Gespräch mit Jörg Theel erfuhren Klaus Wicher und Frank Schmitt mehr über die Arbeit des DRK und konnten sich vor Ort einen Einblick in das Zusammenleben der Menschen in der Einrichtung verschaffen. Derzeit sind hier etwa 1.400 Menschen untergebracht. Das DRK ist vor Ort mit 50 hauptamtlichen Mitarbeitern im Einsatz, hinzu kommen noch weitere Mitarbeiter für den Sicherheitsdienst und die Essensversorgung. Unterstützt werden sie außerdem von etwa 100 bis 150 freiwilligen Helfern. Für die Flüchtlingsarbeit hatte die SPD-Bürgerschaftsfraktion gemeinsam mit den Grünen bereits Anfang September einen Antrag über die Bereitstellung von insgesamt 1,7 Millionen Euro eingebracht, wovon eine Million direkt in die Bezirke auch zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit fließt. Auf dem Gelände am Rugenbarg werden Sprachkurse und für die Kinder eine Betreuung in einer Kita angeboten. Ab Januar kommt für die Kinder und Jugendlichen Schulunterricht in vier bereits vorhandenen Klassenräumen dazu. Trotz dieser positiven Entwicklungen bleiben viele Herausforderungen, die es zu lösen gilt. So stellt beispielsweise die Überquerung der Straße Brandstücken, welche die beiden Teile der Einrichtung voneinander trennt eine Gefährdung dar. Zu einer gelungenen Unterbringung gehört neben Unterkünften auch eine soziale Infrastruktur. Auf Initiative der Koalitionsfraktionen von SPD und Grünen beschlossen die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft in ihrer Sitzung am gleichen Tag, zusätzlich zu den bestehenden sieben noch drei weitere Spielmobile anzuschaffen. Mit diesen Fahrzeugen und zahlreichen Spielzeugen im Gepäck können jeweils zwei pädagogische Mitarbeiter/-innen zu verschiedenen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche fahren und dort für die Kinder Aktivitäten anbieten. So sind Spielmobile eine ganz einfache Möglichkeit auch den Kindern in den Flüchtlingsunterkünften Abwechslung und Freude zu ermöglichen und Fertigkeiten zu entwickeln. Besonders bei Folgeunterkünften, in denen die Menschen auf längere Zeit ein Zuhause finden, ist es wichtig, schulische und außerschulische Angebote für Kinder sowie Angebote zur Arbeitsmarktintegration für alle direkt mitzudenken und zu planen. Für diese Folgeunterkünfte wird in Hamburg auch weiterhin intensiv nach geeigneten Flächen und Gebäuden in allen Bezirken und Stadtteilen gesucht. „Wie sicherlich alle Beteiligten fände auch ich es wünschenswert, dass wir die Menschen dabei im Sinne der Integration stets in kleinen Unterkünften, gleichmäßig verteilt über alle Stadtteile, unterbringen könnten“, so Frank Schmitt. „Leider sind diese Lösungen jedoch nicht so schnell umsetzbar wie sie gebraucht werden, sodass die Behörden auf größere Unterbringungen zurückgreifen müssen.“

Anlage: Foto


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