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Presssemitteilung von Frank Schmitt

24.03.2016

Integration spielerisch meistern

Frank Schmitt (SPD) begrüßt die Stärkung der offenen Kinder- und Jugendarbeit
Rot-Grün kümmert sich um gute Voraussetzungen für die Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Zur letzten Bürgerschaftssitzung im März bringen die Regierungsfraktionen einen gemeinsamen Antrag zur Stärkung der offenen Kinder- und Jugendarbeit ein. Mit ihren freiwilligen und niedrigschwelligen Angeboten bietet die offene Kinder- und Jugendarbeit viele Chancen für eine gelingende Integration. „Hier setzen wir genau am richtigen Punkt an“, unterstreicht der Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend Frank Schmitt. „Bei den offenen Freizeitangeboten von Jugendzentren oder Bauspielplätzen können die jungen Menschen auf einfachste und spielerische Art Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen. Sie gestalten die Angebote aktiv mit und lernen ihre Umgebung und das Zusammenleben in Deutschland besser kennen.“ Insgesamt wird den Bezirken dafür eine Million Euro zur Verfügung gestellt. „Hier folgen wir dem erfolgreichen Konzept des Quartiersfonds: Die Bürgerschaft stellt das Geld bereit, der Bezirk entscheidet im Rahmen der Jugendhilfeplanung über die konkrete Verteilung auf Einrichtungen und Projekte“, ergänzt Frank Schmitt. Zielsetzung des Antrags ist zum einen die Ausstattung der Einrichtungen für diese erheblich gewachsene Zielgruppe auszubauen und somit fehlende Kapazitäten zu schaffen. Zum anderen sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diesen Umgang qualifiziert werden, denn die geflüchteten Kinder und Jugendlichen bringen eigene Fragen, Muster und auch traumatische Erlebnisse mit. Hintergrund: Mit diesem Antrag konkretisieren die Regierungsfraktionen einen weiteren Punkt aus dem Antrag „25 Punkte für eine gelingende Integration“ (Drs. 21/2550). Die Stärkung der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist Teil des Maßnahmenpakets zum Ausbau der Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und Familien (Punkt 14). Bereits im Februar wurde ein Antrag zur Einrichtung von Eltern Kind-Zentren sowie von Elternlotsen-Projekten (Drs. 21/2996) verabschiedet.

Anlage: Antrag (Drs. 21/3692)


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