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Presssemitteilung von Frank Schmitt

26.04.2016

Doppelveranstaltungen in den Arenen weitgehend vermeiden

Wahlkreisabgeordneter Frank Schmitt (SPD)setzt sich für Anwohner ein
Viele Menschen, viele Autos, viel Verkehr – bei Spielen im Volksparkstadion oder großen Konzerten in der Barclaycard-Arena ist immer einiges los. Gerade wenn zwei Veranstaltungen parallel in den beiden Arenen stattfinden, kommt es zur Belastungsprobe. Den Unmut vieler Anwohner hat Frank Schmitt, Bürgerschaftsabgeordneter für den Hamburger Westen, zum Anlass genommen, um beim Senat nachzufragen (siehe Anlage). Was wird getan, um die Belastung durch Doppelveranstaltungen möglichst gering zu halten? Die Antwort des Senats ergab, dass grundsätzlich Einigkeit herrscht, die Anzahl der Doppelveranstaltungen möglichst gering zu halten. Der HSV und die Betreiber der Arena haben dazu eine Vereinbarung abgeschlossen, wonach Parallelveranstaltungen weitgehend vermieden werden und nicht mehr als sechs Parallelveranstaltungen pro Jahr stattfinden sollen. Über den Veranstaltungsbetrieb und die damit zusammenhängenden Maßnahmen tauschen sich die beiden Betreiber darüber hinaus anlassbezogen mit den zuständigen Behörden aus. Um die Besucherströme zu managen, beginnen die polizeilichen Maßnahmen für die Anreise jeweils 2,5 Stunden vor Beginn der Veranstaltungen. Das Verkehrskonzept umfasst dabei die Leitung des Kfz-Verkehrs, des Rad- und Fußgängerverkehrs sowie die verkehrsregelnde Unterstützung der Busshuttle-Verkehre. Für die Anreise mit dem PKW wurden nach dem Wegfall von 1.550 Parkplätzen durch die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften an anderer Stelle neue Kapazitäten geschaffen. So stellt die Stadtreinigung auf ihrem Gelände 400 Parkplätze zur Verfügung. Bei trockenem Wetter können Besucher weitere 250-300 Stellplätze auf dem unbefestigten Parkplatz Rot nutzen. Bei erwartbar hohem Fahrzeugaufkommen wie bei Doppelveranstaltungen gibt die Polizei darüber hinaus Teile des rechten Fahrstreifens der Elbgaustraße und der Schnackenburgsallee zum Parken frei. Daneben hat das konsequente Verhängen von Strafzetteln für Falschparker in den Wohnstraßen laut Senat bereits zu einer Verbesserung für die Anwohner geführt. „Es ist sehr wichtig, dass die Polizei hier konsequent gegen ordnungswidriges Parken in den Wohnstraßen vorgeht und somit die Anwohner schützt. Da die Polizei aber nicht jeden Verstoß ahnden kann, müssen wir auch immer wieder an alle Verkehrsteilnehmer appellieren Rücksicht zu nehmen“, unterstreicht Frank Schmitt. „Gleichzeitig würde ich mir wünschen, dass mehr Veranstaltungsbesucher die öffentlichen Verkehrsmittel zur Anreise nutzen. Ein HVV-Ticket ist in der Regel immer in der Eintrittskarte enthalten.“ Bei Doppelveranstaltungen wird das Angebot im öffentlichen Nahverkehr auch entsprechend der erwarteten Besucherzahl angepasst und um zusätzliche Fahrten aufgestockt. Grundsätzlich gilt bei allen Veranstaltungen in den Arenen, dass etwa zwei Stunden vor Beginn zusätzliche S-Bahnen sowie Shuttle-Busse ab Stellingen und bei HSV-Spielen ebenso ab Othmarschen bereitgestellt werden. „Insgesamt wird bereits viel getan, um die Besucherströme zu managen und insbesondere die Belastung der Anwohner so gering wie möglich zu gestalten. Es bleibt aber auch noch einiges zu verbessern“, so Frank Schmitt abschließend.

Anlage: Drucksache
Die Schriftliche Kleine Anfrage (Drs. 21/4084)


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