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Presssemitteilung von Frank Schmitt und Anne Krischok

29.04.2016

Feste Wohnunterkünfte für Geflüchtete - Bürgerschaft beschließt umfassende Integrationsoffensive

Anne Krischok und Frank Schmitt (beide SPD): „Wir reden nicht nur von Integration – wir sorgen für Integration im Hamburger Westen.“
Die Bürgerschaft hat auf Initiative der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen eine umfassende Integrationsoffensive für die geplanten festen Wohnunterkünfte für Geflüchtete auf den Weg gebracht. Im Wahlkreis 4 profitiert hiervon die geplante Bebauung am Suurheid in Rissen. Unter anderem werden die Bezirke über die Aufstockung des Quartiersfonds zusätzlich mit jeweils 1 Million Euro unterstützt und vor Ort Quartiersmanager und Quartiersbeiräte installiert. Mit Blick auf die anstehenden Haushaltsberatungen wird darüber hinaus ein bedarfsgerechter Ausbau bei Kitas, Schulen sowie Offener Kinder- und Jugendarbeit genauso im Fokus stehen wie zum Beispiel die Themen Sicherheit oder Gesundheitsversorgung. Rot-Grün bekräftigt mit dieser Initiative zugleich, dass die Finanzierung aller notwendigen Maßnahmen vollumfänglich im Rahmen des nächsten Doppelhaushaltes für 2017/18 sichergestellt wird. Dazu die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok und Frank Schmitt aus dem Wahlkreis 4: "Der von der Bürgerschaft beschlossene 25-Punkte-Plan ist für uns hier vor Ort enorm wichtig. Denn so wie überall in der Stadt wollen und werden wir auch die geplanten Wohnquartiere von Beginn an im Sinne guter Nachbarschaft entwickeln. Damit dies gelingt, braucht es mehr als nur ein vernünftiges Dach über dem Kopf - die verschiedensten Handlungsfelder sind gefragt, von der Kitaversorgung, dem Schulangebot, der Jugendarbeit, der lokalen Wirtschaft, Sport und Stadtteilkultur, der Sicherheits- und Gesundheitsversorgung und manches mehr. Das Integrationsprogramm gibt uns die Möglichkeit, alle notwendigen Maßnahmen rechtzeitig vorzubereiten. Deshalb werden wir uns jetzt entlang dieser Initiative gemeinsam mit allen Beteiligten und im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sehr genau anschauen, welche Bereiche wir stärken müssen. Wir denken das Thema Integration von Beginn an mit und nicht erst, wenn die Wohnungen bezugsfertig sind. Der Bau von Wohnungen zur Unterbringung von Geflüchteten ist dabei nicht nur aus integrationspolitischer Sicht, sondern auch für die Entwicklung unseres hiesigen Wohnungsmarktes der richtige Weg. Denn jede neue Wohnung wird so oder so dringend benötigt. Deshalb werden wir alle Spielräume, die sich bieten, auch konsequent nutzen, um die neuen Quartiere schneller und breiter gemischt zu belegen."


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