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Pressemitteilung von Anne Krischok, Kazim Abaci und Frank Schmitt

30.01.2017

Bürgerhaus Bornheide soll bis zu 36.350 Euro aus dem Integrationsfonds erhalten

Rot-grün bringt Antrag Integrationsfonds für Bezirke in die Bürgerschaft ein

Bürgerhaus Bornheide soll bis zu 36.350 Euro erhalten


Das Bürgerhaus Bornheide soll für Zwecke der Koordination der Flüchtlingsarbeit bis zu 36.350 Euro aus dem Integrationsfonds erhalten. Einen entsprechenden Antrag haben SPD und Grüne für die kommende Sitzung der Bürgerschaft eingebracht. „Damit soll am Bürgerhaus Bornheide eine halbe Stelle für die Koordination der Angebote für Geflüchtete und Einheimische finanziert werden, um die integrativen Angebote vor Ort zu stärken“, sagt Frank Schmitt, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für den Hamburger Westen, der sich für die Unterstützung des Bürgerhaus Bornheide stark gemacht hat. „Die Bürgerschaft und der Senat unternehmen vielfältigste Anstrengungen, um die Integration der in Hamburg lebenden Flüchtlinge, Migranten konsequent voranzubringen – immer in guter Nachbarschaft und im guten Miteinander von alteingesessenen und neu hinzukommenden Hamburgern“, so Anne Krischok, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete aus dem Hamburger Westen. Die Maßnahmen haben immer auch zum Ziel, das soziale Leben und die Lebensqualität in Hamburg insge-samt sowie in den Quartieren und Stadtteilen für alle noch besser zu machen. Kazim Abaci, Fachsprecher für Migration, Integration und Flüchtlinge der SPD-Fraktion: „Die Integration in Hamburg ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, deren Erfolg insbesondere von der Arbeit in den Stadtteilen und Quartieren abhängt. Integration setzt gegenseitiges Verständnis und Kennenlernen voraus. Daher ist es wichtig, verteilt über das gesamte Stadtgebiet Begegnungsanlässe und -räume zu schaffen, in denen Menschen aus der unmittelbaren Umgebung und die Neu-zugezogenen aufeinandertreffen und miteinander in Kontakt kommen.“ Durch die Unterstützung zahlreicher Projekte in den Bereichen Bildung, Spracherwerb und Integration in Arbeit und Ausbildung, durch die Förderung von Beratungsangeboten, Patenschaften, Frauenarbeit und der Begegnung in Sport und Freizeit, durch die Stärkung der notwendigen Infrastruktur sowie durch zahlreiche weitere Maßnahmen, soll es Geflüchteten ermöglicht werden, sich schnell und nachhaltig in ihren neuen Lebensbereichen zu orientieren und anzukommen. Aufgrund der grundlegenden – auch finanziellen – Bedeutung des Hamburger Integrationsfonds wird die Bürgerschaft die Förderentscheidungen selbst treffen, um politische Akzente bei der Umsetzung der Integrationspolitik setzen zu können. Der Hamburger Integrationsfonds soll tragfähige Strukturen in den Nachbarschaften unterstützen, die Sozialräume beziehungsweise landesweit wichtige beziehungsweise pilotartige Integrationsprojekte stärken. Darüber hinaus gilt es, das herausragende ehrenamtliche Engagement in den Stadtteilen zielgerichtet zu unterstützen und die vielfältigen Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten der Geflüchteten miteinzubeziehen. „Ziel ist die Entlastung der Ehrenamtlichen, der Ausdruck großer Wertschätzung und die Förderung des integrativen Austausches untereinander. Deshalb sollen in den Bezirken und Stadtteilen Projekte und Vorhaben unterstützt werden, die einen Beitrag zu gelingender Integration leisten können“, fasst Frank Schmitt, der auch Sprecher für Bezirke seiner Fraktion ist, zusammen. Hintergrund:
Die Bürgerschaft hat im Juli des vergangenen Jahres den Senat gebeten, einen Hamburger Integrationsfonds einzurichten, und die Ermächtigung zur Verursachung von Kosten aus diesem Fonds an entsprechende Beschlüsse der Hamburgischen Bürgerschaft gekoppelt. Ausgaben sollen für Maßnahmen und Zuweisungen, die integrationsfördernde Angebote für Geflüchtete beinhalten, getätigt werden. Im Haushalt 2016 stehen nunmehr 7 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sind übertragbar. Zugleich wurde ein neues Zentrales Programm „Hamburger Integrationsfonds – investiv“ mit einem Mittelvolumen von 3 Millionen Euro für investive Maßnahmen geschaffen. Damit gibt es ein zusätzliches Förderinstrument, das in der aktuellen Startphase zahlreicher Integrationsprojekte helfen soll, wichtige Projekte investiv oder konsumtiv zu unterstützen – immer mit dem Ziel dauerhaft tragfähiger, nachhaltiger Strukturen in den Regelsystemen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.


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