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Presssemitteilung von Frank Schmitt

27.04.2017

Radschnellwege rund um und nach Hamburg sollen zügig realisiert werden

Radschnellwege rund um und nach Hamburg sollen zügig realisiert werden
Rot-Grün fordert mehr Geld vom Bund, um den Bedarf zu decken

SPD und Grüne wollen den Bau von Radschnellwegen um und nach Hamburg weiter voranbringen. Die Metropolregion Hamburg hat dazu in einer Potentialanalyse für Radschnellwege 33 Korridore untersucht, darunter auch die Strecken Elmshorn-Hamburg, Quickborn-Hamburg, Schenefeld Hamburg und Wedel-Hamburg im westlichen Teil Hamburgs. In einem weiteren Schritt werden die Strecken ausgewählt, die einer vertieften Betrachtung im Rahmen einer Machbarkeitsstudie unterzogen werden sollen. Diese sollen der Bürgerschaft vorgestellt werden. Darüber hinaus fordern SPD und Grüne eine deutlich stärkere Beteiligung des Bundes an der Finanzierung der Radschnellwege. Einen entsprechenden Antrag der Regierungsfraktionen SPD und Grüne hat die Bürgerschaft auf der vergangenen Sitzung beschlossen. Mit den aktuell bereitgestellten Mitteln in Höhe von 25 Millionen Euro könnten bundesweit gerade einmal 17 Kilometer Radschnellwege realisiert werden. Das reicht aus Sicht von Rot-Grün bei Weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken. Mit einer gut ausgebauten Radinfrastruktur werden auch längere Distanzen für Pendlerinnen und Pendler attraktiv. Ein wichtiges Kriterium dabei ist, dass die Radwege eine großzügige Breite haben und es an Kreuzungen zu möglichst kurzen Wartezeiten kommt. Dazu Frank Schmitt, der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete für den Hamburger Westen und Mitglied im Verkehrsausschuss: „Wir wollen den Bau von Radschnellwegen in der Stadt und in der Metropolregion Hamburg weiter voranbringen. Die Stadt und die Metropolregion Hamburg, wie auch die Bundesregierung sind auf dem richtigen Weg. Aber weit kommt der Bund mit 25 Millionen Euro für Fahrradschnellwege nicht. Wer wirklich etwas für die Fahrradmobilität tun will, muss ernsthaft Geld in die Hand nehmen. Allein die Stadt Hamburg investiert hier mehr, als der Bund für ganz Deutschland bereitstellen will. Hier muss Verkehrsminister Dobrindt deutlich nachlegen.“

Hinweis:
Der Antrag (Drs. 21/8845) liegt zu Ihrer Kenntnisnahme bei.


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