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Pressemitteilung von Frank Schmitt

11.04.2018

Hamburg tut viel für die Mobilität von Seniorinnen und Senioren

Bürgerschaft hat sich eingehend mit „Mobilität im Alter“ beschäftigt

Bereits zum Ende des Jahres 2016 hat sich die Hamburger Bürgerschaft mit der Mobilität im Alter beschäftigt. Eingehender und vertieft hat sich dann der Verkehrsausschuss mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Nun legt der Verkehrsausschuss die Ergebnisse und das Fazit der Beratungen vor.

„Eine aktive Beteiligung am Leben erhält beziehungsweise verbessert die Lebensqualität, das steht außer Frage. Und eine Grundvoraussetzung für eine aktive Beteiligung der Menschen ist Mobilität. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in Hamburg bereits viel für die Seniorinnen und Senioren in Sachen Mobilität getan wird, damit sie aktiv am Leben teilhaben können“, sagt Frank Schmitt, der auch Mitglied im Verkehrsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft ist.

Im Verkehrsausschuss wurde berichtet, dass die Themen „Barrierefreiheit“ und „Mobilität für Senioren“ in den verschiedensten Dienststellen der Stadt bearbeitet würden. Seniorinnen und Senioren würden immer mobiler, das heißt bezogen auf die grundsätzliche Mobilität, aber auch hinsichtlich der Wegehäufigkeiten pro Tag, gebe es eine steigende Tendenz. Auffallend sei eine deutliche Autoaffinität der Generation, die die heutigen Seniorinnen und Senioren seien. Dabei würden viele Hilfsmittel sowohl beim Autofahren als auch beim Fahrradfahren unterstützend dazu beitragen, den Seniorinnen und Senioren ihre bestehende Mobilität länger zu erhalten.

Der Aspekt des Anstiegs des Unfallrisikos müsse zwar über alle Altersklassen hinweg betrachtet werden, für Seniorinnen und Senioren sei jedoch ab dem 75. Lebensjahr statistisch ein deutlicher Anstieg der Unfallhäufigkeit vermerkt worden. Das sei ein wichtiges Thema, vor allem bezogen auf die Frage, welche Maßnahmen aus einer derartigen Erkenntnis heraus getroffen werden müssten.

Regelhaft werde bereits bei Neubau- und Instandsetzungsmaßnahmen barrierefrei gebaut. Dabei könne zwar nicht in jedem Einzelfall eine optimale Lösung erzielt werden, vor allem, wenn Grenzen durch den Bestand gesetzt würden. Im öffentlichen Raum erfolge grundsätzlich die Trennung von Geh- und Radwegen, zudem werde dieser Ansatz auch im Zuge des Programms „Veloroutenausbau“ und im Rahmen des Erhaltungsmanagements für den Straßen- und Radverkehr regelhaft verfolgt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der immer wieder von Seniorinnen und Senioren gefordert wird, ist eine intensivere Parkraumüberwachung sicherzustellen, beispielsweise bei zugeparkten Gehwegen, verbunden mit der Forderung nach ausreichend breiten Flächen für Gehwege. Da der Landesbetrieb Verkehr der Stadt Hamburg ohnehin plane, das Parkraummanagement und die Parkraumüberwachung sukzessive zu steigern, befinde sich dieser Wunsch auf dem richtigen Wege.

„Diese Beispiele zeigen, dass Politik und Verwaltung in Hamburg in dieser Beziehung und auch bezogen auf die Herstellung der Barrierefreiheit sehr aktiv sind und sich intensiv für die Belange von Seniorinnen und Senioren einsetzen. Natürlich geht immer noch mehr und besser, jedoch sind wir auf einem sehr guten Weg und haben bereits viel erreicht“, fasst Frank Schmitt zusammen.


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