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Pressemitteilung von Frank Schmitt

03.12.2018

HVV-Angebot wird ausgeweitet

HVV-Angebot wird ausgeweitet

Menschen im Hamburger Westen profitieren vom neuen Fahrplan

„Längere Züge, neue Bahnen, größere Busse und dichtere Takte: Mit der Fahrplanumstellung im Dezember 2018 wird das HVV-Angebot so stark ausgebaut wie seit Jahrzehnten nicht“, sagt Frank Schmitt, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für den Hamburger Westen und Mitglied im Verkehrsausschuss. Das breite Maßnahmenpaket, das der Hamburger Senat mit den Verkehrsunternehmen der Hansestadt vereinbart hat, bringt mehr Auswahl bei der Verbindungswahl sowie mehr Komfort für die Hamburgerinnen und Hamburger. „Davon profitieren auch die Menschen im Westen Hamburgs“, ergänzt er und freut sich über die Maßnahmen.

Mit dem Fahrplanwechsel zum 9. Dezember 2018 wird das Angebot bei den S-Bahnlinien deutlich ausgebaut. Die Züge der S-Bahnlinie S1 werden am Wochenende, in den Randstunden und im Nachtverkehr auf sechs Wagen verlängert. Bei der S-Bahnlinie S11 werden im Berufsverkehr ausschließlich Vollzüge eingesetzt, in denen bis zu 1000 Fahrgäste Platz haben können. Auch bei der S-Bahnlinie S2 werden im Berufsverkehr ausschließlich Vollzüge fahren und die Betriebszeiten um eine Stunde bis morgens um 9 Uhr und abends um 18.30 Uhr ausgeweitet. Bei den S-Bahnlinien S3 und S31 werden im Berufsverkehr ausschließlich Langzüge zwischen Elbgaustraße und Neugraben eingesetzt, die bis zu 1.500 Fahrgästen Platz bieten.

Auch die Verbesserungen im Hamburger Busverkehr zum Fahrplanwechsel sind enorm. So werden in Hamburg künftig 90 Großraumbusse mit 21 Meter Länge, statt den bisherigen Standardbussen mit nur 18 Meter Länge auf den Straßen unterwegs sein. Damit werden auf den Metrobuslinien 5, 6, 7 und 13 bis zu 20 Prozent Kapazitätssteigerung erreicht. Auch wird das Schnellbusnetz neugeordnet und optimiert. Die neue Stadtbuslinie 392 ersetzt die bisherige zuschlagspflichtige Schnellbuslinie 39 auf der Strecke von Teufelsbrück bis Ohlsdorf. Die Blankeneser Bergziege (Schnellbus 48) wird durch die zuschlagfreie neue Stadtbuslinie 488 ersetzt. Und die Stadtbuslinie 111 wird vom Bahnhof Altona über die Elbchaussee bis nach Teufelsbrück verlängert.

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) werden auf den Linien 3, 15, 21 und 22 häufigere Fahrten anbieten beziehungsweise größere Busse einsetzen. Weiterhin wird die Buslinie 2 als umsteigefreie Verbindung zwischen dem Forschungscampus DESY in Bahrenfeld und dem XFEL in Schenefeld verlängert.

Im Stadtteil Rissen wird mit der Einführung der neuen StadtBuslinie 388 als Ringlinie ein lange vom Rissener Bürgerverein geforderter Quartierbus zur Ortserschließung geschaffen. „Diese Buslinie ist ein großer Gewinn für den Stadtteil Rissen. Insbesondere Seniorinnen und Senioren, sowie Kinder und Jugendliche werden von dieser neuen Mobilität profitieren. Mein Dank gilt dem Bürgerverein Rissen, der dies durch sein großes und vorbildliches Engagement möglich gemacht hat“, freut sich die Wahlkreisabgeordnete Anne Krischok.

„Das ist ein großer und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir müssen uns aber weiterhin darüber Gedanken machen, wie und wo wir in Hamburgs Westen die Verbindungen noch weiter verbessern und damit das Angebot noch weiter ausbauen können. Das wird auch künftig eine wichtige Aufgabe sein“, begrüßt Ute Naujokat, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bezirksfraktion Altona, die Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr.

„Wir müssen auf die seit Jahren kontinuierlich steigenden Fahrgastzahlen reagieren. Deshalb ist es richtig und konsequent, das Angebot des HVV auszuweiten. Die Maßnahmen bedeuten eine immense Attraktivitätssteigerung und werden dazu beitragen, mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger vom Umstieg auf Bus und Bahn zu überzeugen. Davon profitieren am Ende auch diejenigen, die auf ihr Auto und freie Straßen angewiesen sind. Die Angebotsoffensive beinhaltet damit weit mehr als eine reine Investition in den öffentlichen Personennahverkehr, sondern ist zugleich eine Investition in freie Straßen und den Klimaschutz. Sie ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt“, fasst Frank Schmitt zusammen.

 


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