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Pressemitteilung von Frank Schmitt

04.03.2019

HVV-Tarif Verbesserungen für Seniorinnen und Senioren so-wie Auszubildende

Bürgerschaft beschließt die ganztägige Nutzung der HVV-Senioren-Karte zu ermöglichen und ein rabattiertes HVV-Ticket für Auszubildende einzuführen

Zwei Gruppen sollen durch eine zukünftige Änderung im Tarif des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) besonders profitieren: Auszubildende sowie Seniorinnen und Senioren. Entsprechende Anträge wurden in der vergangenen Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen.

Auf Initiative der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen soll für Auszubildende die Einführung einer rabattierten HVV-Zeitkarte geprüft werden, die sich preislich am Semesterticket für Studierende orientiert. Der Beitrag für das Semesterticket beträgt derzeit 179,20 Euro pro Semester. Eine Jahreskarte für Auszubildende für den Bereich „Hamburg AB“ kostet derzeit 805,20 Euro. Dazu Frank Schmitt, der auch Mitglied im zuständigen Verkehrsausschuss ist: „Wir wollen, dass auch Auszubildende in den Genuss einer preislich dem Semesterticket für Studierende vergleichbaren HVV-Karte kommen können. Während Studierende mit dem Semesterticket den öffentlichen Personennahverkehr seit langem außerordentlich günstig nutzen können, gibt es für Auszubildende kein vergleichbares Angebot.“

Da der günstige Preis für das Semesterticket nur dadurch möglich ist, dass die Studierendenschaften Verträge mit dem HVV für alle ihre Mitglieder abschließen, muss nun zunächst mit den Kammern geklärt werden, ob ein solches Modell auch für die Auszubildenden ihrer Mitgliedsbetriebe möglich ist. Darüber hinaus muss dann noch geprüft werden, wie auch Auszubildende, die nicht über ihren Ausbildungsbetrieb einer Kammer angehören, solch ein vergünstigtes Ticket erhalten können. Dies betrifft beispielsweise die Auszubildenden in den Gesundheits- und Pflegeberufen sowie angehende Erzieherinnen und Erzieher.

Auch die Seniorinnen und Senioren sollen von den Änderungen im Tarifsystem des HVV profitieren. Spätestens zum 1. Januar 2020 soll die Sperrzeit für die HVV-Senioren-Karte abgeschafft werden. Bisher dürfen Seniorinnen und Senioren ihre Abokarte unter der Woche nicht im Zeitfenster von 6 bis 9 Uhr morgens nutzen.

Das vergünstigte Senioren-Ticket trägt der besonderen Situation von Hamburgerinnen und Hamburgern ab 63 Jahren Rechnung, indem es deutlich günstiger als ein reguläres Ticket angeboten wird. So kann etwa das Ticket für den Bereich „Hamburg AB“ rund 41,4 Prozent günstiger als reguläre Zeitkarten erworben werden. Damit ist diese Karte für viele Seniorinnen und Senioren ein wichtiges Mittel, um im Alter mobil zu bleiben.

„Ich freue mich, dass wir damit eine Forderung vieler Betroffener erfüllen können. Denn die Seniorinnen und Senioren sind heutzutage wesentlich aktiver, als das noch vor dreißig Jahren der Fall war. Die Sperrzeiten für die Seniorenfahrkarte sind deshalb nicht mehr zeitgemäß und sollen auf unsere Initiative hin spätestens bis zum Januar 2020 aufgehoben werden. Die ermäßigte Fahrkarte bedeutet für viele Seniorinnen und Senioren ein gehöriges Maß an Eigenständigkeit und Flexibilität. Damit ist das günstige HVV-Ticket in Hamburg ein wichtiger Garant für mehr Lebensqualität im Alter“, sagt Frank Schmitt.

Das Ziel der SPD ist es, den öffentlichen Personennahverkehr weiter auszubauen und den Anteil des Bahn- und Busverkehrs in der Stadt nachhaltig zu erhöhen. „Dies gelingt aber nur, wenn der ÖPNV in unserer Stadt für alle Hamburgerinnen und Hamburger attraktiv und auch bezahlbar ist. Passgenaue Angebote wie das Azubi- oder Seniorenticket leisten dazu einen sehr wichtigen Beitrag“, fasst Frank Schmitt zusammen.


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