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Pressemitteilung von Frank Schmitt

13.05.2019

Zukunft vom Freibad Osdorfer Born

Frank Schmitt und Oliver Schmidt freuen sich, dass in diesem und auch in den kommenden Jahren Ende Mai/Anfang Juni die Badesaison eingeläutet werden kann

„Das Wichtige und Gute Vorweg: Das Freibad Osdorfer Born wird in diesem und auch in den kommenden Jahren je nach Wetter Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni die Badesaison einläuten“, sagt Frank Schmitt, der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete für den Hamburger Westen, und freut sich über diese Auskunft von Bäderland Hamburg. Bäderland Hamburg GmbH ist seit Januar 1995 der Betreiber der meisten öffentlichen Schwimmbäder in Hamburg, auch vom Freibad Osdorfer Born, und ist eine Tochter der städtischen Beteiligungsgesellschaft HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH.

Diese Freude teilt Oliver Schmidt, SPD-Abgeordneter in der Bezirksversammlung Altona für Osdorf: „Auch wenn ich eine Einstellung des Betriebes des Freibades Osdorfer Born von Seiten des Bäderlandes für nicht realistisch gehalten habe, ist es sehr beruhigend, wenn wir es jetzt aus erster Hand wissen. Das Freibad Osdorfer Born ist eine Perle, die erhalten bleiben muss.“

Spätestens seit vergangenem Jahr halten sich Gerüchte, dass Bäderland das Freibad Osdorfer Born aufgeben möchte. Frank Schmitt fragte bei Bäderland nach, was an den Gerüchten sei, und erhielt eine beruhigende Auskunft: Es gibt von Seiten Bäderland keinerlei Bestrebungen, das Freibad Osdorfer Born aufzugeben.

Doch wie kam es zu den Gerüchten. Bereits im Sommer 2017 traten technische Probleme auf, das Bad hatte erhebliche Wasserverluste zu verzeichnen. Die Ursache dafür konnte seinerzeit nicht so leicht ausfindig gemacht werden. Daher war es nötig, den Betrieb für eine vergleichsweise lange Zeit auszusetzen. Es stellte sich letztendlich heraus, dass die Folie, mit der das Becken ausgekleidet ist, an diversen Stellen porös schadhaft war und ausgetauscht werden musste. Das Becken im Freibad Osdorfer Born ist nicht wie andere Becken gefliest, dort ist die Betonwanne mit einer dicken Folie ausgekleidet. Die Abnutzung der Folie ist ein ganz normaler Prozess angesichts der Dauerbelastung von Wasser, Sonneneinstrahlung, Chlor etc. Die Halbwertzeit solcher Folien variiert, sodass ein Austausch nur bedingt vorhergesehen werden kann.

Der notwendige Austausch der Folie hat dann sinnvollerweise erst direkt vor der Freibadsaison 2018 stattgefunden, um die dann neue Folie nicht unnötig schon einen Winter der Witterung auszusetzen. Da der Winter im Jahr 2018 allerdings bis Anfang April dauerte, konnten die Arbeiten zum Austausch der Folie erst sehr spät aufgenommen werden. Üblicherweise beginnt die Freibadsaison in den klassischen reinen Sommerfreibädern – sie werden saisonal betrieben und haben keine Anbindung an ein Hallenbad – Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni. Dies war auch im Sommer 2018 im Freibad Osdorf der Fall, nachdem die neue Folie dann komplett verlegt, das Wasser eingelassen, aufbereitet und – das ist ganz wichtig! – vom Hygieneinstitut der Freien und Hansestadt Hamburg beprobt und freigegeben wurde. Das Freibad Osdorfer Born hat im Sommer 2018 am 30. Mai geöffnet und war dann durchgehend bis Saisonende in Betrieb.

Erfreulicherweise ist die Qualität der Folien in der Zwischenzeit deutlich angestiegen. Die neuverlegte Beckenfolie hat eine Halbwertszeit von etwa zwölf bis 15 Jahren und wird somit zuverlässig in vielen nächsten Jahren das Becken schützen und ihren Zweck erfüllen.

Oliver Schmidt fordert, dass auch weiterhin Herzblut in das Freibad gesteckt werden müsse, um dieses langfristig attraktiv und nutzbar zu halten. Er formuliert konkret: „Zum einen müssen die Öffnungszeiten überdacht werden, zum anderen sollte Bäderland auch über die Tarifstruktur nachdenken. Weiterhin sollten weitere attraktive Angebote in die Überlegungen zur Zukunft des Freibades einfließen.“

Frank Schmitt hofft nun, dass mit dieser Auskunft die Gerüchte keinen weiteren Nährstoff erhalten. „Bäderland ist seit Bestehen des Quartiers und des Bades die besondere Bedeutung und der besondere Bedarf dieser Freizeiteinrichtung bewusst. Ich wünsche mir, dass der Tausch der Folie, immerhin eine Investition für die kommenden gut zehn Jahre, und die ausführliche Darlegung des Sachstandes von Bäderland dazu beitragen, dass der Weiterbetrieb des Freibades Osdorfer Born nicht weiter in Frage gestellt wird. Mir wurde von Bäderland absolut glaubhaft versichert, dass am Osdorfer Born ein verantwortungsvoller und auch perspektivisch gesicherter Betrieb aufrechterhalten werden wird. Von technischer Seite seien bis zur Eröffnung der neuen Badesaison keine Überraschungen zu erwarten, allein das Wetter ist nicht so recht planbar. Ich hoffe aber, dass das Wetter mitspielt und es dauerhaft wärmer wird, damit die ersten Gäste Ende Mai, spätestens aber Anfang Juni im Freibad Osdorfer Born ins Wasser springen können.“


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