DOWNLOAD

Pressemitteilung von Frank Schmitt

28.01.2020

Wohnen bleiben im Quartier

Diskussionsveranstaltung mit Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks in Lurup

„Ältere Menschen wünschen sich, auch wenn sie sich nicht mehr alleine versorgen können, in ihrer Wohnung oder zumindest in ihrem Stadtteil bleiben zu können. Daher freue mich, dass die Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks nach Lurup gekommen ist, um uns über Wohnformen im Alter zu informieren und mit uns zu diskutieren“, erläutert der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Frank Schmitt, der die Veranstaltung am 20.02.2020 im Fama in Lurup moderierte.

Vor Beginn der Veranstaltung hatten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit die Kandidierenden Anne Krischok (Landesliste, Platz 36), Philine Sturzenbecher (Wahlkreisliste, Platz 2) und Frank Schmitt (Wahlkreisliste 1, Platz 1), kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauchen.

In Ihrem Vortrag ging Cornelia Prüfer-Storcks zunächst darauf ein, dass es ein wichtiges Anliegen des SPD-geführten Senates sei es, die Lebensqualität aller Altersgruppen zu steigern. Gerade ältere Menschen benötigten eine besondere Form der Unterstützung.

Damit diese in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, müssen Pflege aber auch besondere Wohnformen, die das ermöglichten gefördert werden. Die SAGA bietet bereits in einigen Quartieren barrierefreie Wohnungen an. Im selben Haus ist ein Pflegedienst integriert, der 24 Stunden besetzt ist. Auch werden sogenannte Kümmerer beschäftigt, die Teilhabe für die alten Menschen verwirklichen. Diese werden von der Stadt finanziert. Dieses erfolgreiche Projekt solle weiter ausgebaut werden.

Die anschließende Diskussion drehte sich dann hauptsächlich um die Pflege. Es wurde bemängelt, dass es keine zentralen Wartelisten für Einrichtungen gäbe, die sogenannte Servicewohnungen anbieten würden. Ein weiterer Punkt war die Frage, wo man sich denn informieren könne, welche Einrichtungen es in Hamburg gibt und wo man Antworten findet zu Fragen welche die Pflege betreffen. In Hamburg hat jeder Bezirk einen Pflegestützpunkt, an den sich Betroffene und auch Angehörige werden können. Der für den Bezirk Altona zuständige Pflegestützpunkt Altona befindet im Bezirksamt Altona - Fachamt Grundsicherung und Soziales im Achtern Born 135 und ist unter der Rufnummer 040/428991010 erreichbar.

Auch der Hamburger Pflegekompass (https://www.hamburg.de/pflegekompass) bietet eine gute Unterstützung für Angehörige und Betroffene. Auf der Internetseite finden sich die wichtigsten Informationen über die 150 stationären Pflegeeinrichtungen der Stadt. Auch die Ergebnisse von behördlichen Prüfungen und Befragungen von Angehörigen werden hier veröffentlicht. Ein weiteres Projekt der Stadt Hamburg sind die Pflegelotsen, die auch in Firmen und Büros für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok fragte nach, ob in Hamburg auch die Einführung einer Pflegekammer wie in Niedersachsen geplant sei. Da die Pflegenden dies mehrheitlich ablehnen, würde es in Hamburg eine solche Kammer nicht geben antwortete die Senatorin. Auch Fragen wie Demenzwohngruppen, Kurzzeitpflege und Pflegeeinrichtungen speziell für jüngere Leute wurden diskutiert.

„Ich bedanke mich bei der Senatorin, dass sie nach Lurup gekommen ist und auch bei den Organisatorinnen dieser Veranstaltung Antje Mohr, Iris Tietjens und Renate Janssen. Es war eine sehr informative Veranstaltung, die zeigt, dass die SPD die Probleme und Anliegen von älteren Menschen ernstnimmt und sich kümmert. In Hamburg soll jede und jeder gut leben können, egal in welchem Alter, egal mit welchem Lebensentwurf“, betont der Familienexperte Frank Schmitt abschließend.

 


Pressemitteilung von Frank Schmitt: Wohnen bleiben im Quartier | pdf | 0.1 MB