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Pressemitteilung von Frank Schmitt und Anne Krischok

30.10.2019

Verbesserung ÖPNV

Fahrplanwechsel bringt weitere Verbesserungen beim ÖPNV

SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok und Frank Schmitt: „Damit wird das Verkehrsangebot im Hamburger Westen, wie auch in vielen anderen Bereichen der Stadt konsequent und stetig ausgebaut“

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 werden umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in ganz Hamburg umgesetzt. „Diese Verbesserungen gehen auf einen Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft zurück. Damit setzt Hamburg die im laufenden Jahr begonnene Angebotsoffensive fort“, sagen Anne Krischok und Frank Schmitt, die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten für den Hamburger Westen.

Im Busverkehr wird die bereits begonnene Einführung des MetroBusPLUS-Standards fortgesetzt. Dies bedeutet, dass auf den Buslinien mit diesem Standard mindestens ein zehn-Minuten-Takt garantiert wird: zeitlich von Montag bis Freitag von 5 bis 23 Uhr, am Samstag von 8 bis 23 Uhr und am Sonntag von 10 bis 23 Uhr. Während der übrigen Betriebszeiten sowie im Wochenendnachtverkehr ist ein dichtes Fahrtenangebot mindestens im 20-Minuten-Takt gewährleistet.

Im Rahmen der Optimierung des Busnetzes ist die Einführung schneller Expressbuslinien vorgesehen. Mit Quartiersbussen sollen zudem einzelne Stadtviertel kleinräumig erschlossen werden. „Als Vorbild dient hier die seit Dezember 2018 in Rissen von der Bevölkerung sehr gut angenommene Linie 388“, so Anne Krischok.

Bereits zum laufenden Fahrplan wurde das Angebot im Hamburger Westen beispielsweise durch die Verlängerung der Stadtbuslinie 111 nach Teufelsbrück, der Einführung des Verkehrsdienstes ioki in Lurup und Osdorf, der neuen Quartiersbuslinie 388 in Rissen und dem Wegfall der Zuschlagspflicht auf den ehemaligen Schnellbuslinien 39, 48 und 49 – jetzt Stadtbuslinien 392, 488 und 588 – optimiert. „Zum anstehenden Fahrplanwechsel im Dezember sind nochmal eine Vielzahl an Maßnahmen beim ÖPNV-Angebot vorgesehen, von dem vor allem die Bürgerinnen und Bürger im Hamburger Westen besonders profitieren werden“, stellt Frank Schmitt, der auch Mitglied im Verkehrsausschuss ist, in Aussicht.

So wird bei der Metrobuslinie 1 der Takt verdichtet: Ganztätiger 20-Minuten-Takt auf der Strecke Sieverstücken – S Blankenese sowie ein zehn-Minuten-Takt von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 19 Uhr auf der Strecke S Blankenese – Schenefelder Holt. Bei der Metrobuslinie 2 wird der MetroBusPLUS-Standard eingeführt und in Nachfragespitzen im Schülerverkehr gezielt Verstärkung eingesetzt. Eine neue Expressbuslinie X3 wird auf dem Linienweg der Metrobuslinie 3 zwischen Schenefelder Platz – U Messberg eingerichtet. Die Metrobuslinie 3 wird in den Hauptverkehrszeiten vom Schenefelder Platz über die Luruper Hauptstraße zum Schenefelder Platz geführt und der Standard MetroBusPLUS zwischen Stadionstraße und Tiefstack eingeführt. Auch auf der Metrobuslinie 21 zwischen Modering – S Klein Flottbek wird der Standard MetroBusPLUS und ein durchgehender Wochenendnachtverkehr ab beziehungsweis bis U Niendorf Nord hergestellt. Auf der Metrobuslinie 22 zwischen Kressenweg – U Kellinghusenstraße kommt der MetroBus-Standard und am Wochenende beginnt der Betrieb früher. Mit der Stadtbuslinie 111 wird eine zusätzliche Frühfahrt nach Teufelsbrück eingeführt. Weiterhin wird mit den Stadtbuslinien 184, 186 und 284 eine neue Querverbindung von Eidelstedt nach Othmarschen geschaffen. Die Linie 184 übernimmt in der frühen Hauptverkehrszeit Aufgaben der Linie 284 im Abschnitt Kalvslohtwiete – S Elbgaustraße – Neißestraße. Die Fahrpläne der Linien 186 und 284 werden harmonisiert. Die von U Niendorf Nord / IKEA Schnelsen kommende Linie 284 erfährt ab S Elbgaustraße über Rugenbarg (Nord) – Luruper Chaussee (DESY) – S Othmarschen nach AK Altona eine neue Führung. Bei der Nachtbuslinie 621 und Stadtbuslinie 189 wird das Leistungsangebot an den durchgehenden Nahverkehr an Wochenenden auf der Linie S 1 bis Wedel angepasst.

Eine zusätzliche Haltestelle der Metrobuslinie 3 zwischen den Haltestellen Kressenweg und Immenbusch auf dem Rugenbarg in Richtung Schenefeld wird jedoch nicht eingerichtet. Die zuständige Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) begründet dies damit, dass die Metrobuslinie 3 künftig ab Rugenbarg (Nord) über die Luruper Hauptstraße verkehren wird. Der Linienweg über Rugenbarg wird von der Expressbuslinie X3 bedient. „Die neue Expressbuslinie X3 soll schnellere Verbindungen herstellen und nur an besonders aufkommensstarken Haltestellen halten. Damit ist nach Ansicht der BWVI kein zusätzlicher Halt zwischen Kresseweg und Immenbusch notwendig. Die dortigen Haltestellen Grubenstieg und Flurstraße/Rugenbarg werden unter anderem durch die Metrobuslinien 21 und 22 bedient, die auch Anschlüsse auf die Linie 3 und X3 ermöglichen“, informiert Frank Schmitt.

„Auch für die Jahre danach ist eine Fortentwicklung des Busverkehrs im Hamburger Westen vorgesehen, insbesondere auf den Metrobuslinien 1, 2 und 3 sowie im Nachtverkehr und mit ExpressBus-Angeboten“, sagt Anne Krischok. Entsprechende Maßnahmen befinden sich derzeit in den Vorplanungen bei den Verkehrsunternehmen und beim Hamburger Verkehrsverbund (HVV).

„Damit wird das Verkehrsangebot im Hamburger Westen, wie auch in vielen anderen Bereichen der Stadt konsequent und stetig ausgebaut. Mit einer deutlichen Erhöhung der Beförderungskapazitäten und einer dichteren Taktung der Metrobuslinien soll ein verlässlicher und attraktiver Nahverkehr weitere Fahrgäste zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen und den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger nach flexibler Mobilitätsauswahl nachkommen“, schließen Anne Krischok und Frank Schmitt.

 


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